Mugging heisst übersetzt soviel wie Überfall.

Beim Mugging geht es darum, das Gelernte unter realitätsnäheren Bedingungen umzusetzen.

Dies wird dadurch erreicht, indem der Angreifer einen Vollkörper-Schutzanzug trägt und sowohl körperlich als auch verbal massiv gegen sein Opfer vorgeht.

Der Verteidiger soll lernen, die Situation unter diesen extremen Bedingungen richtig einzuschätzen und dementsprechend zu handeln, sprich sich mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, zu wehren, so dass er möglichst unbeschadet aus der Situation herauskommt.

Der Verteidiger wird beim Mugging bewusst an seine psychischen und physischen Grenzen gebracht. Dies ist eine Erfahrung, die für die realistische Selbstverteidigung unverzichtbar ist.

Das Ziel dieser Art des Trainings ist es, dem Gehirn neue Wege "einzuprogrammieren", die es in Extremsituationen, also unter Stress, anwenden kann, da sich diese bei den meisten auf Flucht und Einfrieren (starr vor Angst) beschränken.